Norwegische Waldkatzen «Norweger»

17. Juni 2019 von Paolo Zambianchi

Die schlanken, dennoch kräftigen und muskulösen Tiere gelten heute als die Urahnen der meisten Halblanghaarrassen.

Ende November 1991 kauften wir unseren ersten Norweger «U’Melissa von Silberweid». Eigentlich wollten wir nur einmal Katzenbabys, damit unsere Melissa nicht so alleine ist. Am 1. September 1992 erblickten vier Katzenkinder das Licht der Welt. Eines der Mädchen blieb bei uns, Zariza. Dann kam die erste Ausstellung in Vaduz und ein zweiter Wurf Katzenbabys, da wir so viel Freude an unseren Katzenjungen hatten. Ende Sommer 1994 ging die Suche nach einem geeigneten eigenen Kater los. Wir wurden in Norwegen fündig. So kam Ende Oktober 1994 direkt aus Oslo Pan’s Tovin zu uns. Wir behielten immer mal wieder ein Mädchen zur Weiterzucht oder kauften uns geeignete Katzenmädchen bei anderen Züchtern. Die Kater bis jetzt deren drei, haben wir immer aus Norwegen geholt. Alle unsere Katzen (auch die Kater) leben zusammen bei uns im Haus und Garten und bleiben auch nach der Kastration bei uns. Wir schauen auch streng darauf, dass es nicht zu viele werden. So haben wir schon manches schönes und liebes Kätzchen verkauft, wo wir eigentlich am liebsten behalten hätten. Wir haben seit mehr als zwanzig Jahren mit allen unseren Katzenkäufern immer noch Kontakt. Wenn es Probleme gibt, was zum guten Glück nur ganz selten ist, kümmern wir uns darum und platzieren die Katze bei Bedarf auch um. So ist garantiert, dass keine von unseren Katzen je in ein Tierheim kommt! Im Moment leben acht Katzen bei uns. Ein Kater, zwei Kätzinnen und fünf Kastraten zwischen einem und sechzehn Jahren.

Im Jahr 2009 suchten wir ein gutes Futter und fanden, zu unserem grossen Glück ANiFiT!

So haben wir jetzt sehr gesunde Tiere und können dank ANiFiT Futterverkauf auch unsere Tiere finanzieren, was ja bei einer Zucht ein grosser Posten ist. Diesen Februar ist noch ein Belgischer Schäferhund zu uns gekommen, ein Groenendael Rüde. Katzen und Hund verstehen sich ausgezeichnet, da der Gröni ein sehr lieber Hund ist und die Norweger sehr selbstbewusst und auch sehr menschenbezogen sind.

Hier noch ein wenig Geschichte über die Norwegische Waldkatze: Im frühen Mittelalter entdeckte man in den im Winter extrem kalten Gebieten der anatolischen und kaukasischen Hochebenen einen Katzentyp, der sich der strengen Witterung gut angepasst hatte. Diese schlanken, dennoch kräftigen und muskulösen Tiere trugen ein langes, dichtes Fell und gelten heute als die Urahnen der meisten Halblanghaarrassen. Vermutlich haben die Wikinger einige Exemplare dieser Tiere in ihre Heimat, den hohen Norden mitgebracht. Die Norwegischen Waldkatzen sind zutrauliche und liebe Katzen, jedoch manchmal mit vornehmer Zurückhaltung. Sie haben als ursprüngliche Rasse ihre Selbständigkeit behalten und wissen immer genau was sie wollen. Einmal ins Auge gefasste Ziele verfolgen sie mit Beharrlichkeit.

Die Norwegische Waldkatze gehört zu den schweren Rassen und gefällt durch stattliches Äusseres. Bei der kräftigen, schlanken und langbeinigen Katze sind die Hinterbeine länger als die Vorderbeine. Der Kopf hat eine dreieckige Form mit langer Nase, geradem Profil ohne Unterbrechung und kräftigem Kinn. Die hohen und spitzen Ohren sind mit luchsartigen Haarbüscheln versehen. Das wollige und dichte Unterfell wird bedeckt Junge norwegische Wildkatzen Vargtass Zuchtbericht von langem, glänzendem, leicht fettendem Deckhaar. Einzigartig ist die wasserabstossende Eigenschaft des Deckhaars. Da das Fell dieser Katze «pflegeleicht» ist, muss sie nicht so häufig gekämmt werden. Besonders auffällig ist die Halskrause, der Backenbart und die «Knickerbockerhosen» an den Hinterbeinen. Zwischen den Fussballen wachsen Haarbüschel die sogenannten «Schneeschuhe». Der Schwanz ist sehr lang und sehr buschig. Die Norweger gibt es in allen Farben, wie bei unseren Hauskatzen.

Info bei: www.von-nidaros.ch

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