Wasser, das Lebenselixier, auch für unsere Vierbeiner

25. Januar 2019 von Paolo Zambianchi

Ist das Wasser auch für unsere Haustiere so wichtig wie für uns Menschen und was passiert, wenn sie zu wenig trinken? Mehr davon in folgendem Artikel.

Beim Hund, sowie auch bei der Katze, kommt es einerseits auf das Gewicht an und andererseits, wie sie gefüttert werden. Tiere die Trockenfutter bekommen, brauchen zusätzlich mehr Wasser, als Tiere, die hauptsächlich Feuchtnahrung essen. Feuchtnahrung enthält rund 80% Feuchtigkeit, Trockennahrung nur etwa 20%.

Als ungefähre Richtlinie kann man folgendes sagen:

Trockenfutter:

  • 40 – 50 ml Trinkwasser pro kg des Körpergewichtes

Feuchtfutter:

  • 5 – 10 ml Trinkwasser pro kg des Körpergewichtes

Diese Trinkrichtlinien gelten auch für Katzen.

WICHTIG: Katzen, die nur mit Trockennahrung gefüttert werden, kommen nur mit Trinken fast nie auf den Tagesbedarf.

 

Beispiel:

Trockenfutter:

  • 20 kg Hund = 20 x 40 - 50 ml Wasser = 800 - 1'000 ml Wasser pro Tag

Feuchtfutter:

  • 20 kg Hund = 10 x 5 – 10 ml Wasser = 50 – 100 ml Wasser pro Tag

Wichtig:

  • Bei hohen Aussentemperaturen oder vermehrter körperlichen Aktivität steigt der Wasserbedarf
  • Es gibt Krankheiten, bei denen Tiere viel mehr trinken als eigentlich nötig (z.B. Nierenerkrankungen, Diabetes, Blasenentzündung). Meist fällt einem aber auf, dass sie viel mehr Pipi machen müssen:
    • Deshalb immer gut beobachten und sich allenfalls beim Tierarzt melden
  • Wenn zu wenig getrunken wird, hat das die fast gleichen Folgen wie bei uns Menschen:
    • Wasser ist an fast allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt,
    • Fehlt Wasser, können auch Nährstoffe schlechter verarbeitet und aufgenommen werden,
    • Giftstoffe werden schlechter abtransportiert, die Nieren müssen ständig Höchstleitungen erbringen.

Tipps:

Was tun, wenn die Katze oder der Hund nicht genügend trinkt?

  • Wenn bis jetzt Trocken gefüttert wird, auf Nassfutter umstellen
  • Trockenfutter mit Wasser einweichen
  • Trinkwasser an diversen Stellen im Haus zur Verfügung stellen
  • Herausfinden, ob die Katze z.B. lieber direkt vom Wasserhahn trinkt, lieber abgestandenes als frisches Wasser mag etc. Für Katzen gibt es spezielle Trinkbrunnen, die zum trinken animieren
  • Das Wasser mit Geschmacksstoffen anreichern. Z.B. Wasser von ausgekochten Rinderknochen etc. Achtung keine herkömmliche Bouillon wegen Salzzusätzen oder Thunfischsaft uvm.
  • Einige Tiere mögen auch einen kleinen Schluck laktosefreier Milch in ihrem Trinkwasser
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